Verzicht
Substantiv, m:

Worttrennung:
Ver·zicht, Plural: Ver·zich·te
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈt͡sɪçt]
Bedeutungen:
[1] Nichtinanspruchnahme von etwas, das einem zusteht; Aufgabe eines Wunsches
Herkunft:
von mittelhochdeutsch verziht, einem Verbalabstraktum zu mittelhochdeutsch verzihen mit der veralteten Bedeutung in der Rechtssprache „versagen, verzichten
Beispiele:
[1] Mit dem Verzicht auf Nachforderungen ist mir Herr Müller ein gutes Stück entgegengekommen.
[1] „Das wäre in der Tat die richtige westliche Strategie, wenn man sich mit der Entwicklung in Iran und dessen Heranschleichen an eine Atombomben-Option abfinden will; es wäre der Verzicht auf jeden Einflussversuch.“
[1] Demnach bedeutet Armut für die Kinder in den betroffenen Familien vor allem Verzicht: Auf den Kinobesuch, auf finanziell aufwendige Hobbys wie beispielsweise Musikunterricht, auf einen Computer mit Internetzugang, was vor allem für ältere Kinder und Jugendliche häufig einen Nachteil beim Erledigen von Hausaufgaben mit sich bringe.
Übersetzungen:


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