Vitalismus
Substantiv, m:

Worttrennung:
Vi·ta·lis·mus, kein Plural
Aussprache:
IPA [vitaˈlɪsmʊs]
Bedeutungen:
[1] Naturphilosophie: Theorie, die im Bereich des Lebens ein transmaterielles, ordnungsstiftendes Prinzip (Entelechie, Élan vital, Vis vitalis etc.) wirken sieht
Herkunft:
von dem lateinischen Substantiv vita, das „Leben“ und dem Suffix -ismus
Gegenwörter:
[1] Mechanismus
Beispiele:
[1] Nach dem Vitalismus sind alle Lebensformen nicht ausschließlich nach physikochemischen Gesetzen entstanden, wenn auch diese als voll wirksam angenommen werden.
[1] Der Vitalismus lässt ungezwungener als jeglicher Mechanismus den Glauben an einen persönlichen Schöpfer zu.
[1] „Darin hat Heindel einen Vitalismus vertreten, demzufolge es eine Stufung des Seins gibt, vom materiellen Mineral bis zur geistigen Existenz des Menschen.“
[1] „Afrikanischer Vitalismus als lebendige Religion enthält nach Bulagas Darstellung in sich selbst schon das Prinzip der Grenzsprengung.“
Übersetzungen:


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