Waffe
Substantiv, f:

Worttrennung:
Waf·fe, Plural: Waf·fen
Aussprache:
IPA [ˈvafə]
Bedeutungen:
[1] ein technisches Hilfsmittel für die Jagd und den Kampf
[2] die Eckzähne beim Wildschwein
[3] die Klauen bei Luchs und Wildkatze
[4] die Krallen bei Greifvögeln
Herkunft:
von gleichbedeutend mittelhochdeutsch wâfen, wâpen, althochdeutsch wâfan, germanisch *wæpna-, weitere Herkunft unklar; ursprünglich Neutrum, im Neuhochdeutschen Femininum, wohl aus dem Plural; verwandt ist Wappen. Das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.
Synonyme:
[1] Kampfgerät, Kampfgegenstand, Kriegsgerät, Kriegswerkzeug, Wirkmittel, veraltet: Wehr
[2] Hauer
[3, 4] Klaue, Kralle
Gegenwörter:
[1] Schild
Beispiele:
[1] Wir brauchen mehr Waffen.
[1] „Sie hängten sich die Karabiner um, schulterten die Panzerfäuste, nahmen die Kisten mit Munition und Handgranaten auf und bewegten sich in der einzigen Gangart, die das Gewicht der Waffen erlaubte…“
[1] „Ich tastete nach der Waffe im Schulterhalfter.“
[1] übertragen: die Waffen einer schönen Frau – (Werbespruch aus den 1960er Jahren)
[2] Der Keiler hatte mächtige Waffen.
[3] „Wie der Luchs, hat auch die Wildkatze Waffen oder Krallen an den Zehen, keine Nägel; […]“
Redewendungen:
Dienst an der Waffe
jemanden mit seinen eigenen Waffen schlagen
keine Waffen tragen
mit den Waffen einer Frau
mit der Waffe des Wortes
unter Waffen stehen
zu den Waffen rufen
zur Waffe greifen
Übersetzungen:


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