Weisheit
Substantiv, f:

Worttrennung:
Weis·heit, Plural: Weis·hei·ten
Aussprache:
IPA [ˈvaɪ̯shaɪ̯t]
Bedeutungen:
[1] ohne Plural: auf Erfahrungen und umfassendem Wissen beruhende tiefe Einsicht in Lebenszusammenhänge
[2] auch ironisch: kluge Sprüche
Herkunft:
mittelhochdeutsch, althochdeutsch wīsheit, belegt seit dem 9. Jahrhundert
Ableitung vom Stamm des Adjektivs weise mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -heit
Synonyme:
[1] Bildung, Erfahrung, Gelehrtheit, Lebenserfahrung, Reife, Scharfsinn, Schlauheit, Weltkenntnis, Überblick
[2] Aphorismus, Sentenz
Gegenwörter:
[1] Naivität, Primitivität, Blauäugigkeit, Leichtgläubigkeit
Beispiele:
[1] Die Alten achtete man früher wegen ihrer Weisheit.
[1] „Er bedankt sich höflich und lobt die Weisheit des belgischen Staates.“
[1] „Aber Rosemarie kann diese Weisheit mit ihrem eigenen Leben belegen, das macht sie glaubwürdig.“
[1] Unter den Übermütigen ist immer Streit; aber Weisheit bei denen, die sich raten lassen.
[2] Deine Weisheiten kannst du für dich behalten.
Redewendungen:
[1] Du hast die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen.
[1] Mit seiner Weisheit am Ende sein.
[1, 2] Das ist der Weisheit letzter Schluss.
Übersetzungen:


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