wenden
Verb:

Worttrennung:
wen·den, Präteritum: wand·te, wen·de·te, Partizip II: ge·wandt, ge·wen·det
Aussprache:
IPA [ˈvɛndn̩]
Bedeutungen:
Vergangenheitsform „wendete“:
[1] transitiv: die Richtung, Lage, Position ändern
[b] wenden (intransitiv, Bedeutung wie [a] mit implizitem Objekt): das Schiff wenden [1a], das Manöver zum Richtungswechsel des Schiffs beim Segeln ausführen
[a] jemanden, etwas wenden: jemanden, etwas umdrehen, auf die andere Seite drehen
[b] reflexiv: sich wenden: sich drehen, die andere Seite zeigen
Vergangenheitsform „wandte“ und (seltener) „wendete“:
[3] reflexiv: sich 'zu' jemandem wenden: sich zu jemandem (hin-)drehen
[4] reflexiv: sich 'an' jemanden wenden: an jemanden mit einem Anliegen herantreten
[5] reflexiv: sich 'gegen' etwas/jemanden wenden: sich einer Sache widersetzen, jemandem widersprechen / entgegentreten
Synonyme:
[1a] drehen, umkehren
[2a] umkrempeln, umstülpen
Gegenwörter:
[1b] halsen
Beispiele:
[1a] Er wendete das Auto mitten auf der Kreuzung, wodurch es zum Unfall kam.
[1b] Um richtig zu wenden, muss man schon einige Segelkenntnisse besitzen.
[2a] Ich habe die Jacke gewendet.
[2a] Man kann es drehen und wenden, wie man will, es kommt immer dasselbe heraus: Grau ist der Hecht, die Frau hat recht – der Hecht ist grau, recht hat die Frau.
[2b] Ich denke, der Wind hat gedreht, denn die Wetterfahne hat sich gewendet.
[3] Er wandte (wendete) sich zu ihm.
[4] Meine Mutter sagt, ich könne mich mit meinen Problemen immer an sie wenden.
[5] „Diese Gruppe innerhalb der evangelischen Kirche wendet sich gegen die nationalsozialistische Gleichschaltung […].“
Redewendungen:
[1a] drehen und wenden
[2a] das Blatt wendeneine einschneidende Änderung (meist eine Besserung) herbeiführen
[2b] das Blatt wendet sich – die Aussichten ändern sich grundsätzlich
Übersetzungen:


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