Zunft
Substantiv, f:

Worttrennung:
Zunft, Plural: Zünf·te
Aussprache:
IPA [t͡sʊnft]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich, oft scherzhaft: Berufsgruppe
[2] Geschichte: Organisation von Handwerkern vom Hochmittelalter bis ins 19. Jahrhundert
Herkunft:
mittelhochdeutsch zunft, zumft, althochdeutsch zumft, eine Bildung zum althochdeutschen Verb zeman „ziemen“. Das Wort ist seit dem 9. Jahrhundert belegt, seit dem 13. Jahrhundert Bezeichnung für Handwerkerverbände.
Synonyme:
[1] Berufsgruppe
Beispiele:
[1] Zu jenen Disziplinen, die sich mit ihrer eigenen Geschichte schwer tun, ja am liebsten ganz auf den Blick in die Verstrickungen der Zunft mit den Zeitläuften verzichten würden, gehört seit jeher die Philosophie. (Quelle: fr-aktuell.de vom 05.01.2005)
[1] Die Zunft der Ärzte war bei den Protesten auch mit dabei.
[2] Die Gesellen, die ihre Meisterprüfung ablegen wollten, hatten je nach Stadt, Zunft und historischer Zeit verschiedene Bedingungen zu erfüllen.
[2] „Sie führten die Gewerbefreiheit ein und schafften die Gaffeln und Zünfte ab.“
[1] „Wie mittelalterliche Zünfte haben die Handwerker und Händler sich die Stadt aufgeteilt.“
[2] „Der Zutritt zu den Zünften war ihnen untersagt.“
Übersetzungen:


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