Zustandspassiv
Substantiv, n:

Worttrennung:
Zu·stands·pas·siv, Plural: selten: Zu·stands·pas·si·ve
Aussprache:
IPA [ˈt͡suːʃtant͡sˌpasiːf]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: Form des Passivs, die einen Zustand, etwas, das sich nicht verändert, beschreibt
Herkunft:
Determinativkompositum aus Zustand, Fugenelement -s und Passiv
Synonyme:
[1] sein-Passiv
Gegenwörter:
[1] Benefizientenpassiv, Dativpassiv, Rezipientenpassiv, Vorgangspassiv
Beispiele:
[1] „Der Satz Das Fenster ist gestrichen kann als Zustandspassiv analog zu Das Fenster wird gestrichen (Vorgangspassiv) gelesen werden.“
[1] „Die Verwendung des Vorgangspassivs (VP) und des Zustandpassivs (ZP) im Deutschen stellt eine bedeutende Fehlerquelle im Deutschunterricht mit tschechischen Lernerinnen und Lernern dar.“
[1] „Das Zustandspassiv ist: täterabgewandt und nicht vorgangsorientiert; der Täter darf bei vielen Verben nicht genannt werden.“



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