zutun
Verb:

Worttrennung:
zu·tun, Präteritum: tat zu, Partizip II: zu·ge·tan
Aussprache:
IPA [ˈt͡suːˌtuːn]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: zu etwas fügen, was schon da ist
[2] heute meist in festen Wendungen mit Auge: schließen/verschließen
[3] regional: etwas erwerben, sich zulegen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb tun mit dem Derivatem zu-
Gegenwörter:
[1] wegnehmen
[2] aufreißen, öffnen
[3] abschaffen, weggeben
Beispiele:
[1] Das ist aber wenig, du kannst ruhig noch etwas zutun!
[2] Diese Nacht war ich unfähig, auch nur ein Auge zuzutun.
[2] „Und richtig, kaum hatte sie den Mund zugetan, frug der Kepler wie im Halbschlaf, wie es denn gegangen sei in der Fuggerei.“
[3] Vielleicht solltest du dir einen Hund zutun.
[3] „Oder wie wäre es, wenn du dir schwere Wachskerzen für deinen Arbeitstisch zutätest, wo du es doch liebst, am heiterhellen Tage teure Kerzen zu brennen, die das Tageslicht ja dunkler machen, komischerweise.“

Zutun
Substantiv, n:

Worttrennung:
Zu·tun, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈt͡suːtuːn]
Bedeutungen:
[1] Mitwirkung, Unterstützung, Hilfe
Herkunft:
Substantivierung des Verbs zutun durch Konversion
Beispiele:
[1] „[…] Denn, wie ihr in Tal und Berg schafft // ohne Zutun der Gewerkschaft, //ohne daß man euch bezahle, […]“
[1] „Entscheidend ist, dass die Verfolgungssituation ohne eigenes Zutun des Betroffenen entstanden ist.“
[1] „Es hat sich durch mein Schreiben und durch das Zutun anderer im Lauf der Zeit langsam herumgesprochen, daß ich ein freiheitlicher deutscher Schriftsteller bin.“
[1] „Der Mauszeiger bewegte sich ohne ihr Zutun.“
Übersetzungen:


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