abbauen
Verb:

Worttrennung:
ab·bau·en, Präteritum: bau·te ab, Partizip II: ab·ge·baut
Aussprache:
IPA [ˈapˌbaʊ̯ən]
Bedeutungen:
[1] bauliche und andere (auch zeitweilig errichteten) technische oder künstliche Anlagen, Einrichtungen, Aufbauten und Ähnliches beseitigen, zurückbauen
[2] Rohstoffe, Baustoffe vor allem durch Bergbau und ähnliche Technologien gewinnen
[3] (vor allem auch übertragen) verringern, beseitigen; mindern von Hindernissen, die Prozesse behindern
[4] Chemie, Biologie, Wirtschaft: von komplexeren in einfachere Strukturen und Formen, in geringerwertige Zustände oder Qualitäten umwandeln
[5] umgangssprachlich, intransitiv: sich körperlich oder geistig zurückentwickeln
Herkunft:
Zusammensetzung aus Präfix ab- und bauen
Synonyme:
[1] auflösen, beseitigen, demontieren, zurückbauen, zerstören
[2] gewinnen
[3, 4] beseitigen, entfernen, enthemmen, entwirren, mindern, simplifizieren, vereinfachen, verringern
[5] altern, vergreisen, verblöden, Rückschritte machen
Gegenwörter:
[1, 3, 4] aufbauen
Beispiele:
[1] Die Häuser sind so konstruiert, dass sie leicht wieder abzubauen sind.
[2] Im Mittelalter wurde hier Silber abgebaut.
[3] Wegen der verschärften Konkurrenzsituation wurden 234 Arbeitsplätze abgebaut.
[3] Deutschlands Kindertagesstätten und Schulen bauen die Spaltung der Gesellschaft in Gewinner und Verlierer nicht ab, sondern verfestigen sie.
[4] Die Mikroorganismen bauen das Laub zu Humus und Mineralstoffen ab.
[5] Oliver hat in letzter Zeit ganz schön abgebaut!
Redewendungen:
Hürden abbauen
Übersetzungen:


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