abbringen
Verb:

Worttrennung:
ab·brin·gen, Präteritum: brach·te ab, Partizip II: ab·ge·bracht
Aussprache:
IPA [ˈapˌbʁɪŋən]
Bedeutungen:
  • transitiv:
[1] umgangssprachlich: etwas entfernen, lösen
[2] jemanden/etwas von etwas abbringen: jemanden/etwas dazu bringen, einen bereits eingeschlagenen Kurs, Weg zu verlassen
[3] jemanden von etwas abbringen: jemanden dazu bringen, einer Absicht, einem Vorhaben nicht nachzugehen beziehungsweise einen Standpunkt, eine Meinung aufzugeben
Herkunft:
Ableitung zu bringen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) ab-
Synonyme:
[1] abbekommen, entfernen, lösen
[2] Richtung ändern
[3] überreden, überzeugen, umstimmen
Gegenwörter:
[1] befestigen
[2] einen Kurs beibehalten
[3] jemanden zu etwas bringen
Beispiele:
[1] Bringst du den Fleck hier ab?
[2] Einige Mathematiker wollten nach ihrer Berechnung die Raumfähre mit einem Schubimpuls von ihrem Kurs abbringen.
[2] Vielleicht wurde der Wagen ja gewollt von der Straße abgebracht.
[2] Jetzt hast du mich ganz vom Thema abgebracht, wo war ich?
[3] „Es nützte nichts, weder der Priester noch sonst jemand vermochte ihn davon abzubringen, daß ich nicht sein Diener, sondern sein Sklave sei…“
[3] Davon bringe ich dich ab, heute Abend wieder so lange in der Stadt umherzuziehen.
Redewendungen:
[3] jemanden vom rechten Weg abbringen, keine zehn Pferde können jemanden von etwas abbringen
Übersetzungen:


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