abfahren
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ab·fah·ren, Präteritum: fuhr ab, Partizip II: ab·ge·fah·ren
Aussprache:
IPA [ˈapˌfaːʁən]
Bedeutungen:
[1] intransitiv, Hilfsverb sein: sich (fahrend, im Fahrzeug) von einem Ort wegbegeben
[2] transitiv, Hilfsverb haben: etwas von einem Ort (fahrend, mit einem Fahrzeug) an einen anderen Ort bringen
[3] transitiv, Hilfsverb haben: etwas (fahrend, bei der Fahrt, mit einem Fahrzeug) abtrennen
[4] transitiv, Hilfsverb sein: eine bestimmte Strecke entlangfahren
[5] übertragen, Hilfsverb haben, jemanden abfahren lassen: jemandem eine Abfuhr erteilen
[6] übertragen, Hilfsverb sein, auf jemanden/etwas abfahren: sehr gerne mögen
Herkunft:
Zusammensetzung aus Präfix ab- und Verb fahren
Gegenwörter:
[1] ankommen
[2] anfahren, anliefern
Beispiele:
[1] Der Zug fährt am Hauptbahnhof ab.
[1] „Als wir abfahren, bin ich froh, durch das Rückfenster die Schar der Dorfbewohner kleiner werden zu sehen.“
[2] Unser Nachbar fuhr nun endlich seinen Bauschutt ab.
[2] Wieso fragst du? Der Müll ist schon abgefahren.
[3] Bei diesem Unfall mit der Straßenbahn hätten dir als Motorradfahrer beide Beine abgefahren werden können.
[3] Sie fuhr den rechten Seitenspiegel ab.
[4] Der Kontrollwagen wird mehrmals die Autobahn abfahren.
[4] Lass uns die Strecke noch mal abfahren, vielleicht finden wir ihn doch.
[5] Madame ließ alle Herren abfahren.
[5] Sie hat ihn dann auch relativ schnell abfahren lassen.
[6] Gabi fährt voll auf Peter ab.
[6] Es ist erstaunlich, wie sehr Tom seit Neuestem auf Schlagermusik abfährt.
Redewendungen:
dieser Zug ist abgefahren/der Zug ist abgefahren
Übersetzungen:


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