abmarschieren
Verb:

Worttrennung:
ab·mar·schie·ren, Präteritum: mar·schier·te ab, Partizip II: ab·mar·schiert
Aussprache:
IPA [ˈapmaʁˌʃiːʁən]
Bedeutungen:
[1] intransitiv, Militär, Hilfsverb sein: sich als geordnete Gruppe (zu Fuß) von einem Ort wegbewegen
[2] intransitiv, umgangssprachlich, auch scherzhaft, Hilfsverb sein: jemanden oder etwas (zügig) zu Fuß verlassen, von diesem/von dort weggehen
[3] transitiv, Hilfsverb haben oder sein: ein Gebiet oder Ähnliches zum Zweck der Kontrolle (in gleichmäßigen Schritten) abgehen
Herkunft:
Ableitung zu marschieren mit dem Präfix ab-
Synonyme:
[1, 2] losmarschieren
[1] abrücken, abziehen
[2] davongehen, weggehen
[3] patrouillieren
Gegenwörter:
[1] anmarschieren, anrücken, heranmarschieren
[2] herankommen
Beispiele:
[1] Der General gab der Kompanie den Befehl, das Lager zu räumen und in Richtung Westen abzumarschieren.
[1] Sie marschierten Punkt sieben ab.
[2] Es ist schon fast 5 Uhr? Nun gut, ich marschiere ab.
[3] Um den Maulwurf beim Graben zu erwischen, habe ich den Garten stundenlang abmarschiert.
[3] „«Es ist ein schöner, alter Brauch, jeweils am Auffahrtstag die Grenzen der Gemeinde abzumarschieren», sagte er.“



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