abrücken
Verb:

Worttrennung:
ab·rü·cken, Präteritum: rück·te ab, Partizip II: ab·ge·rückt
Aussprache:
IPA [ˈapˌʁʏkn̩]
Bedeutungen:
[1] Hilfsverb haben: mit einem Ruck oder ruckweise von etwas wegbewegen, wegschieben
[2] Hilfsverb sein: sich von einer Stelle etwas wegbewegen, zur Seite rutschen
[3] Hilfsverb sein, Militärwesen: mit dem gesamten Trupp geordnet an einen anderen Ort marschieren
[4] Hilfsverb sein: von jemandem oder etwas Abstand nehmen, sich distanzieren
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Verbs rücken mit dem Präfix ab-
Synonyme:
[1] vorrücken, wegbewegen, wegrücken, wegrutschen, wegschieben
[2] wegbewegen, wegrücken, wegrutschen
[3] abmarschieren
[4] sich distanzieren, sich entfernen, sich lossagen, abkommen
Gegenwörter:
[1] hinrücken, hinrutschen, hinschieben
[2] sich hinbewegen, hinrücken, hinrutschen, sich nähern
[3] anrücken
[4] sich annähern, beistimmen, beipflichten
Beispiele:
[1] „›Gar nichts hat es gegeben; nur Er – der fremde Herr, hat nur der seligen Großmama Porzellanschrank von der Wand abrücken wollen, von wegen des Getäfels dahinter, und da ist denn alles zu Schaden gekommen: der Schrank und das alte, schöne China und Er auch! […]‹“
[2] Sein Banknachbar in der U-Bahn verströmte einen so penetranten Knoblauchgestank, dass er immer weiter von ihm abrückte.
[3] „Der Pascha hatte mich nach Karakalk vorausgeschickt, wo ich einen guten Lagerplatz für das gesamte Korps fand; mittlerweile war er selbst nach Biradschik gegangen, hatte sich in die Stellung verliebt und befahl ohne weiteres, dass alles direkt dahin abrücken sollte.“
[4] Endlich hat sah er ein, dass dieser selbsternannte Heilsbringer nur ein geldgieriger Betrüger war und rückte von ihm ab.
Übersetzungen:


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