ach
Interjektion: Worttrennung:
ach
Aussprache:
IPA [ax], [ax], [aːx]
Bedeutungen:

Es ist einer der variabelsten Ausrufe der deutschen Sprache und drückt je nach Länge und Betonung Unterschiedliches aus:

[1] (kurz, ansteigend) drückt Verwunderung aus
[2] (langgezogen, stöhnend) drückt Leiden aus
[3] (langgezogen, ansteigend) drückt Aufmerksamkeit oder Interesse aus
[4] (kurzab, wegwerfend) Belanglosigkeit oder Desinteresse aus
[5] (hochtonig, abgerissen) drückt Fassungslosigkeit aus
[6] verstärkt ein darauf folgendes Wort
Synonyme:
[1] Überraschung!
[1, 3, 5] ei!
[6] gar, zumal
Gegenwörter:
[2] juhu!
[6] fast, kaum
Beispiele:
[1] ach du liebe Zeit! • ach du meine Güte! • ach du liebe Güte! • ach du Schreck! • ach du mein Schreck! • ach du lieber Schreck! • ach, wer kommt denn da? · ach, woher kommst du denn so plötzlich! ·
[2] ach, wie tut das weh! · ach ich Armer! •
[3] ach, und wie geht das?
[4] ach was weiß ich • ach geh! •ach Quatsch! • ach was! • ach wo! • ach woher!
[5] ach du liebes Lieschen! • ach du liebe Zeit! • ach du grüne Neune! • ach Gott! •
[6] ach der! • ach ja! • ach ja? • ach nein? • ach so! • ach bitte! · ach, so ein Pech! • Es sind, ach, so Viele umgekommen.
Redewendungen:
ach du grüne Neune!
ach du heiliger Strohsack!
ach du liebe Güte!
ach du lieber Gott!
ach du lieber Augustin! (Liedanfang eines Wiener Gassenhauers des 17. Jh.)
ach du liebes Bisschen!
ach du liebes Lieschen!
ach du liebe Zeit!
ach du Schreck!
ach geh!
ach Gott!
ach herrje! (abgemildert aus ach Herr Jesus!)
ach ja!, ach ja?
ach je!
ach was!, ach was?
ach wo!
Übersetzungen:
ACh
Abkürzung: Bedeutungen:
[1] Abkürzung für Acetylcholin

Ach
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ach, kein Plural
Aussprache:
IPA [ax]
Bedeutungen:
[1] Ausdruck der Betroffenheit oder des Bedauerns
Beispiele:
[1] Das ewige Ach meines Vaters geht mir auf den Geist.
Übersetzungen:


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