allerdings
Adverb: Worttrennung:
al·ler·dings
Aussprache:
IPA [ˈalɐdɪŋs], [alɐˈdɪŋs]
Bedeutungen:
[1] unbetont: Kennzeichnung eines Widerspruches oder Einwandes
[2] betont: eine verstärkte Bejahung
Herkunft:
im 16. Jahrhundert Zusammenrückung aus aller Dinge(n) „gänzlich, völlig“, später wird die Flexionsendung des Substantivs durch das adverbbildende Derivatem -s ersetzt. Die heutige Bedeutung „gewiss, freilich“ hat das Wort seit dem 18. Jahrhundert.
Synonyme:
[1] aber, freilich, jedoch
[2] freilich, gewiss, ja, jawohl, in der Tat, natürlich
Beispiele:
[1] Die Wanderer wollten aufbrechen, sie hatten allerdings keinen Proviant.
[1] „Töpfer wäre allerdings nicht der Richtige, falls Merkel nur einen willfährigen Erfüllungsgehilfen für ihre parteipolitischen Ziele gesucht haben sollte.“
[1] „Gute Karikaturen haben es allerdings an sich, daß sie mit Übertreibung Wahrheiten umreißen, halbe oder sogar ganze.“
[1] „Angesichts des Glücksfalls der deutschen Wiedervereinigung übersah die neue Obrigkeit allerdings das kleine Unrecht.“
[1] „Nach meiner Erfahrung allerdings ist ein Auto in den Augen vieler Frauen vor allem das fahrbare, regenabweisende Etwas, das um eine Sitzheizung herum gebaut wurde …“
[1] „Das Misstrauen gegenüber gentechnisch veränderten Lebensmitteln ist zwar groß, allerdings sind »Gene« natürlich in jedem Lebewesen und damit auch in allen Nahrungsmitteln enthalten.“
[2] „Tut es sehr weh?“ - „Allerdings!
Übersetzungen:


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