angehen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
an·ge·hen, Präteritum: ging an, Partizip II: an·ge·gan·gen
Aussprache:
IPA [ˈanˌɡeːən]
Bedeutungen:
[1] Elektronik, Elektrik, Motor: starten, losgehen, anspringen
[2] Licht, & Lichterzeugendes: anfangen zu leuchten
[3] Vorhaben: anfangen, etwas umzusetzen
[4] mit etwas zu tun haben oder in Verbindung stehen
[5] sich mit einer Bitte um etwas bei jemandem bemerkbar machen
[6] gegen etwas Gewalt gebrauchen, sich gegen etwas zur Wehr setzen
[7] Botanik: anwachsen
Herkunft:
zusammengesetzt aus dem Präfix an- und dem Verb gehen
Gegenwörter:
[1, 2] ausgehen
Beispiele:
[1] Der Fernseher geht nicht mehr an.
[2] Warte bis das Licht angeht.
[3] Lass uns die Sache gemeinsam angehen.
[3] „Im Flugsport kann sich z.B. eine Ordalsituation andeuten, wenn ein Pilot auf seinen Gerät- und Startcheck verzichtet, […] wenn ein Segel- oder Motorflieger trotz Wetterwarnungen einen Überlandflug angeht.“
[4] Das geht Sie ja wohl überhaupt nichts an.
[4] Was das angeht, werden wir später darüber reden.
[4] „Was den Sauerstoff angeht, so produziert eine 25 Meter hohe Buche in etwa so viel Sauerstoff, wie drei Menschen zum Atmen benötigen.“
[5] Danach ging er mich auch noch um eine Zigarette an.
[6] Der Mob ging kurz darauf die Polizisten an.
[6] Willst du nicht gegen das Urteil angehen?
[7] Alle meine umgetopften Palmen sind angegangen.
Redewendungen:
[4] jemanden einen feuchten Kehricht angehen‎
Übersetzungen:


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