anschieben
Verb:

Flexion

Worttrennung:
an·schie·ben, Präteritum: schob an, Partizip II: an·ge·scho·ben
Aussprache:
IPA [ˈanˌʃiːbn̩]
Bedeutungen:
[1] durch Schubkraft etwas/jemanden in Bewegung, in Gang bringen
[2] übertragen: dafür sorgen, dass etwas (ein Projekt, ein Vorhaben) beginnt, schneller vorangeht
[3] etwas näher an eine bestimmte Stelle schieben, in Kontakt mit etwas bringen
[4] salopp: gemächlich, mit lässigen Schritten näher kommen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb schieben mit dem Derivatem an-
Gegenwörter:
[3] fortschieben, wegschieben
Beispiele:
[1] Zu unserer großen Freude schob uns Papa beim Schlittenfahren immer noch kräftig an.
[1] Vielleicht springt der Motor wieder an, wenn das Auto angeschoben wird.
[2] „Der Gesundheitsminister hat einiges angeschoben, immerhin.“
[3] Schieben wir doch das Bett ganz an die Wand an, dann können wir den Kleiderschrank bequem hereinbringen.
[3] Wenn wir noch einen Tisch anschieben, haben alle Gäste Platz.
[4] Die Party war schon in vollem Gange, als auch noch der Klassensprecher mit seiner Clique angeschoben kam.



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