anstoßen
Verb:

Worttrennung:
an·sto·ßen, Präteritum: stieß an, Partizip II: an·ge·sto·ßen
Aussprache:
IPA [ˈanˌʃtoːsn̩]
Bedeutungen:
  • transitiv, Hilfsverb „haben“:
[1] etwas einen leichten Stoß geben
[1a] und dadurch in Bewegung setzen
[2] übertragen: jemanden anregen, ermuntern, etwas zu tun
[3] übertragen: dafür sorgen, dass etwas begonnen wird
[4] durch einen leichten Stoß jemandes Aufmerksamkeit auf sich lenken, jemandem ein Zeichen geben
  • intransitiv, Hilfsverb „sein“:
[5] (an etwas) anstoßen: versehentlich gegen etwas stoßen, prallen
[6] (bei jemandem) anstoßen: durch sein Verhalten jemandes Anstoß erregen
  • intransitiv, Hilfsverb „haben“:
[7] Brauch: seine (meist mit alkoholischen Getränken) gefüllten Trinkgefäße leicht aneinanderschlagen, sodass sie klingen,
[7a] auf etwas anstoßen: um damit etwas zu beglückwünschen oder einen Wunsch zu verbinden (vergleiche „auf etwas trinken“)
[8] Fußball: den Anstoß ausführen
[9] (mit der Zunge) anstoßen: lispeln
[10] selten: angrenzen
Synonyme:
[3] initiieren
[4] umgangssprachlich: anstupsen
[6] anecken
[9] lispeln
[10] angrenzen
Beispiele:
[7] :[1] „Wir stießen mit hohen, halbvollen Gläsern an und tranken den Wodka in einem Zug.“
Übersetzungen:


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