anstreichen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
an·strei·chen, Präteritum: strich an, Partizip II: an·ge·stri·chen
Aussprache:
IPA [ˈanˌʃtʁaɪ̯çn̩]
Bedeutungen:
[1] Farbe auftragen
[2] durch ein schriftliches Zeichen markieren, hervorheben (in einem Text)
[3] ein Streichholz mit dem Kopf über die Reibefläche ziehen und damit entzünden
[4] regional: heimzahlen, Rache nehmen
[5] Jägersprache: heranfliegen (jagdbare Vögel)
[6] Musik: damit beginnen, eine oder mehrere Saiten eines Instruments mit dem Bogen zu streichen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb streichen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) an-
Synonyme:
[1] anmalen, anpinseln, bemalen, bepinseln
[3] anzünden, entzünden
[4] heimzahlen, sich revanchieren, vergelten, zurückzahlen
[5] anfliegen, heranfliegen
Gegenwörter:
[3] ausblasen, auslöschen
[5] abstreichen
[6] anzupfen
Beispiele:
[1] Ich werde das Nachtkästchen vom Flohmarkt bunt anstreichen, dann wird es ein richtiges Schmuckstück sein.
[1] „Eine hellblau angestrichene Bude macht Bierwerbung, aus großen Boxen poltert samoanischer Hip-Hop.“
[2] Sandra hat es sich angewöhnt, die wichtigen Stellen in Berichten gleich anzustreichen.
[2] „Seit der verbindlichen Einführung der neuen Rechtschreibregeln 1998 galt eine Übergangsfrist, in der die Lehrer zwar alte Schreibweisen anstreichen, jedoch nicht als Fehler zensieren sollten.“
[3] Bei diesem stürmischen Wind ist es unmöglich, das Zündholz anzustreichen.
[4] Diese Lüge werde ich ihr anstreichen.
[5] In der Abenddämmerung stehen zwei Jäger am Weiher und warten darauf, dass die Wildenten anstreichen.
[6] „Außerdem ist wichtig: Setzen Sie die Finger immer ein wenig früher auf, als sie die Saite anstreichen.
Redewendungen:
sich etwas im Kalender anstreichen/sich etwas rot im Kalender anstreichen
Übersetzungen:


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