außerstand setzen
Verb:

Worttrennung:
au·ßer·stand set·zen, Präteritum: setz·te au·ßer·stand, Partizip II: au·ßer·stand ge·setzt
Aussprache:
IPA [aʊ̯sɐˈʃtantˌzɛt͡sn̩]
Bedeutungen:
[1] in einen Zustand versetzen, in dem etwas nicht mehr funktioniert oder unmöglich wird
Herkunft:
Komposition aus dem Verb setzen und dem Adverb außerstand
Gegenwörter:
[1] befähigen, in die Lage versetzen, instand setzen
Beispiele:
[1] „Als der Betrieb dieser Brauerei auf den Vater des Beklagten, K. S., überging, wurde der Kläger hierdurch außerstand gesetzt, seine Dienste als Braumeister in dieser Brauerei, zu denen er vertragsmäßig dem Beklagten verpflichtet war, fernerhin diesem persönlich zu leisten.“
[1] „Ich bin leidender, als manchem es den Anschein haben mag: die ungemeine Aufregung und Anstrengung, die für mich die persönliche Leitung des Orchesters mit sich führen würde, könnten mich leicht außerstand setzen, ohne Störungen zu bereiten, Ihrer Leitung vorzustehen.“
[1] „Wäre sie drei Tage früher nach La Petrella gekommen, so hätte sie Giulio Branciforte hier gefunden; die Wunde am Knie setzte ihn außerstand, selbst zu gehen.“
[1] „Bevor man sie außerstand setzt, sich zu verteidigen, muß man ihre Feinde außerstand setzen, angreifen zu können.“
[1] „Die Unschuld, die sich Miss Sook durch Mangel an Erfahrung bewahrt hatte und die sie stets abgeschottet hatte, setzte sie außerstand, etwas so vollkommen Böses zu ermessen.“



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