aufkommen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
auf·kom·men, Präteritum: kam auf, Partizip II: auf·ge·kom·men
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯fˌkɔmən]
Bedeutungen:
[1] in Gebrauch kommen oder Mode werden
[2] entstehen
[3] Kosten tragen
[4] nach Sprung oder Flug die Erde wieder berühren
[5] selten, veraltend: sich erheben und sich erholen
Herkunft:
althochdeutsch: queman [Quellen fehlen]
Synonyme:
[1] üblich werden
[5] genesen
Gegenwörter:
[1] außer Gebrauch kommen, aus der Mode kommen
[2] aufhören, untergehen, verschwinden, sich verziehen
[4] abheben, abprallen, landen
Beispiele:
[1] Mit den Selfies ist eine neue Mode aufgekommen.
[1] Das Bezahlfernsehen ist aufgekommen.
[1] Es ist aufgekommen, sich mit Küssen zu begrüßen.
[2] Ein unangenehmes Gefühl kam ganz plötzlich in ihm auf, was, wenn sie ihn betrog?
[2] Das lässt die Frage aufkommen, ob hier alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
[2] Oj, oj, da hinten kommt ein Gewitter auf!
[3] Letztlich sind dann die Großeltern für den Unterhalt der Kleinen aufgekommen.
[3] Kämest du eventuell für den Schaden auf?
[4] Auf den Boden hatte man für den Stunt mehrere Schaumstoffmatratzen gelegt, so dass er nach dem Fall von der Leiter relativ sanft aufkam.
[5] Wir wissen nicht, ob er noch mal aufkommt.
Übersetzungen:
Aufkommen
Substantiv, n:

Worttrennung:
Auf·kom·men, Plural: Auf·kom·men
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯fˌkɔmən]
Bedeutungen:
[1] Entstehung eines Phänomens
[2] Ausmaß
Beispiele:
[1] „Deltafliegen, die ursprüngliche Art des Hängegleitens, ist mit dem Aufkommen des Gleitschirmes etwas in Vergessenheit geraten.“
[2] „Die Grenze für die beiden Verteilungsschlüssel bei der Grunderwerbsteuer von 30 Millionen Euro wird ab dem Jahr 2017 jährlich entsprechend der Entwicklung des Aufkommens der Grunderwerbsteuer gegenüber dem vorangegangenen Jahr valorisiert.“



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