aufmüpfig
Adjektiv:

Worttrennung:
auf·müp·fig, Komparativ: auf·müp·fi·ger, Superlativ: am auf·müp·figs·ten
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯fˌmʏp͡fɪç], [ˈaʊ̯fˌmʏp͡fɪk]
Bedeutungen:
[1] harmlos frech und ungehorsam, sich gegen Autoritäten auflehnend
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Adjektivs müpfigwidersprechend“, der schweizerischen Form von muffig, mit dem Präfix auf-
Synonyme:
[1] aufsässig, bockig, rebellisch, renitent, störrisch, trotzig, trotzköpfig, verbockt, widerborstig, widersetzlich, widerspenstig
Beispiele:
[1] Der Überlebensvorteil ist leicht zu erkennen: In der Wildnis lebte ein aufmüpfiges Kind gefährlich, weil es die Warnungen der Eltern ignorierte.
[1] Wir haben uns an unseren Schulen und in unseren Gruppen als Avantgarde gesehen. Und haben Menschen, die wenig aufmüpfig waren wie wir, verachtet.
[1] Die Investoren werden langsam aufmüpfig. Einer von ihnen will eine außerordentliche Gesellschafterversammlung durchsetzen.
[1] Nach zwei Treffen mit dem Präsidenten Xanana Gusmão in Dili, der sie zur Rückkehr in ihre Kasernen bewegen wollte, was ihm auch anfänglich gelang, desertierten die aufmüpfigen und bewaffneten Soldaten endgültig und schlugen ihr Lager im benachbarten Aileu auf.
Übersetzungen:


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