aufsteigen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
auf·stei·gen, Präteritum: stieg auf, Partizip II: auf·ge·stie·gen
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯fˌʃtaɪ̯ɡn̩]
Bedeutungen:
[1] sich aus eigener Kraft oder mit Motorantrieb nach oben bewegen
[2] ein Fahrzeug oder Reittier besteigen
[3] aufgrund physikalischer Bedingungen in die Höhe steigen
[4] sich erheben, hochragen
[5] sich einstellen
[6] einen höheren beruflichen oder sozialen Rang erreichen
[7] Sport: die nächsthöhere Spielklasse/Liga/Wettkampfklasse erreichen
[8] Schule: die nächsthöhere Klasse besuchen (dürfen)
Herkunft:
Ableitung zu steigen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) auf-
Synonyme:
[8] versetzt werden
Gegenwörter:
[1] absteigen
[2] absteigen
[3] fallen, sinken
[5] vergehen
[6] absteigen
[7] absteigen
[8] repetieren, wiederholen
Beispiele:
[1] Wir mussten zwischendurch über eine sehr steile Passage aufsteigen.
[1] Der Topbergsteiger aus der Schweiz [Ueli Steck ] stieg auf der nepalesischen Südseite des Bergs über den Normalweg zum 8850 Meter hohen Gipfel [des Mount Everests] auf.
[2] Ihr könnt jetzt aufsteigen.
[3] Die Wärme steigt auf.
[3] In der Nähe des Flughafens der Rebellenhochburg [in der ukrainischen Stadt Donezk] war demnach heftiges Artilleriefeuer zu hören, schwarzer Rauch stieg auf.
[4] Als wir näher kamen, stieg das Gebirge vor unserem Blick immer weiter auf.
[4] „Die Sonne war aufgestiegen, Lichtstrahlen brachen durch das Dickicht.“
[5] In ihm stieg der Verdacht auf, er könnte betrogen worden sein.
[6] Ich hoffe, dass es dir noch gelingen wird, etwas weiter aufzusteigen.
[7] Dem Verein ist es gelungen, gleich in der nächsten Saison wieder aufzusteigen.
[7] Nach nur einem einzigen Jahr [in der 2. Bundesliga] stieg [der TSG] Hoffenheim 2008 in Deutschlands Eliteklasse auf.
[8] „Aus ‚pädagogischen Gründen‘ lasse man also auch Schüler mit schlechten Noten aufsteigen.“
Übersetzungen:


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