ausscheiden
Verb:

Worttrennung:
aus·schei·den, Präteritum: schied aus, Partizip II: aus·ge·schie·den
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯sˌʃaɪ̯dn̩]
Bedeutungen:
[1] Biologie, transitiv: durch einen Organismus absondern (insbesondere über Sekrete und Exkremente)
[2] nicht länger dabei sein; ein Amt oder eine Funktion niederlegen, ein Arbeitsverhältnis beenden oder auch eine Vertragsgemeinschaft verlassen
[3] Elemente aus einer Menge entfernen
[4] Chemie: aus einer Flüssigkeit abscheiden, fällen
[5] Metallurgie: Reinmetall von einer Verunreinigung trennen, läutern
[6] Sport: aus einem Wettbewerb herausfallen (im Sinne von Disqualifikation oder Niederlage im KO-System)
[7] als Option nicht zur Verfügung stehen
Herkunft:
Bildung aus Präfix aus- und scheiden
Gegenwörter:
[1] absorbieren, aufnehmen
[2] anfangen, beitreten, eintreten, teilnehmen
[3] hinzufügen, vermengen
Beispiele:
[1] Während des Saugvorganges scheidet der Blutegel ein Sekret in die Wunde aus.
[1] Kleinere Gegenstände, die der Welpe verschluckt hat, werden problemlos wieder ausgeschieden.
[2] Er scheidet wegen Arbeitsunfähigkeit aus dem Arbeitsverhältnis aus.
[2] Ich scheide zum Monatsende aus dem Unternehmen aus.
[2] Wenn das Insolvenzverfahren über das Vermögen eines Gesellschafters eröffnet wird, scheidet dieser aus der Gesellschaft aus.
[3] Die schweren Anteile werden durch die Zentrifugierung ausgeschieden.
[4] Diese Salze lassen sich mit Alkohol fällen, und auf diese Weise kann man die Aminosäuren aus der Lösung ausscheiden.
[5] Von allen Platinmetallen läßt sich das Iridium verhältnismäßig am schwierigsten aus seinen Lösungen durch Reduktionsvorgänge als Metall ausscheiden.
[6] Die deutsche Damenmannschaft ist im Halbfinale ausgeschieden.
[7] Jetzt nach Hause zu fahren scheidet definitiv aus.
Übersetzungen:


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