ausschweifen
Verb:

Worttrennung:
aus·schwei·fen, Präteritum: schweif·te aus, Partizip II: aus·ge·schweift
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯sˌʃvaɪ̯fn̩]
Bedeutungen:
[1] Hilfsverb sein: über mehr reden, als nur über den Kern einer Sache, weit ausholen
[2] Hilfsverb sein: übertreiben, auch: sittliche, moralische Grenzen überschreiten
[3] Hilfsverb haben, Handwerk: eine Form schaffen, die nach außen ausbuchtet
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb schweifen mit dem Derivatem aus-
Gegenwörter:
[2] bemeistern, zurücknehmen
Beispiele:
[1] Um nicht zu weit auszuschweifen, gehe ich im Folgenden nur auf einen Gedankenansatz näher ein.
[2] „Aus dem Natursohne wird, wenn er ausschweift, ein Rasender.“
[3] Beim Ausschweifen bringt der Tischler eine geschlängelte Verzierung an den Seiten eines Holzes an, z. B. entstehen so geschweifte oder ausgeschweifte Füße.



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