aussetzen
Verb:

Worttrennung:
aus·set·zen, Präteritum: setz·te aus, Partizip II: aus·ge·setzt
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯sˌzɛt͡sn̩]
Bedeutungen:
[1] aus der Obhut entlassen, verstoßen
[2] etwas einem anderen oder bestimmten Bedingungen anheimgeben, überantworten
[3] etwas zeitweise unterbrechen
[4] etwas versprechen, zusagen, ermöglichen
[5] etwas kritisieren
[6] reflexiv: sich mit bestimmten Bedingungen, Gegebenheiten konfrontieren
Herkunft:
Ableitung eines Partikelverbs zum Verb setzen mit der Partikel aus
Synonyme:
[1] entlassen, verstoßen
[2] anheimgeben, überantworten, überlassen
[3] unterbrechen
[4] ermöglichen, zusagen, versprechen, anbieten
[5] kritisieren
Gegenwörter:
[1] aufnehmen
[3] fortführen, fortsetzen
[4] absagen, verhindern
[5] bekräftigen, unterstützen
Beispiele:
[1] Tierstationen nehmen verletzte Tiere auf, pflegen sie und setzen sie später wieder aus.
[2] Man muss sich im Leben immer wieder neuen Herausforderungen aussetzen.
[3] Ich möchte mal ein Spiel aussetzen.
[4] Um den Tätern auf die Spur zu kommen, wurde eine Belohnung ausgesetzt.
[5] Daran habe ich nichts auszusetzen.
[6] Dieser Aufgabe muss er sich für eine Weile aussetzen.
Übersetzungen:


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