aussortieren
Verb:

Worttrennung:
aus·sor·tie·ren, Präteritum: sor·tier·te aus, Partizip II: aus·sor·tiert
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯szɔʁˌtiːʁən]
Bedeutungen:
[1] aus einer Menge entfernen, was unbrauchbar, ungeeignet oder untauglich ist
[2] aus einer größeren Menge heraussuchen und gesondert beiseite tun
Herkunft:
Kompositum aus dem Präfix aus- und dem Verb sortieren
Beispiele:
[1] „Denn wenn sie einmal verfestigt sind, die persönlichen Orthodoxien, dann heißt es aussortieren, Ideen verwerfen, ausschließen.“
[1] „Mit einem paradoxen Problem dieses Sommers hat auch er zu kämpfen: Er muss jene Trauben von Hand aussortieren, die Sonnenbrand erlitten haben.“
[1] „Fast zeitgleich mit Meyer wird Günter Riese aussortiert. Sein letztes Spiel für Vorwärts bestreitet er am 5. November 1961 in Zwickau.“
[2] Wir können zusammen die Bilder aussortieren, die für den Artikel interessant sein könnten.
[2] Die Personalabteilung sortierte aus den Spontanbewerbungen diejenigen aus, die auf die Warteliste kamen.
Übersetzungen: Verb:

Worttrennung:
aus·sor·tie·ren, Präteritum: sor·tier·te aus, Partizip II: aus·sor·tiert
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯szɔʁˌtiːʁən]
Bedeutungen:
  • transitiv:
[1] Namibia, Südwesterdeutsch: einen ungeklärten Sachverhalt diskutierend lösen
[2] Namibia, Südwesterdeutsch: in einer leicht zurechtweisenden Art und Weise etwas mit jemandem besprechen
Herkunft:
aus dem Englischen entlehnt, in dem to sort (something) out „etwas bereinigen, regeln“ und to sort (someone) out „sich jemanden vorknöpfen, jemandem zurechtweisen“ bedeuten
Beispiele:
[1] „Ungestört an einer Sache arbeiten, keine Probleme aussortieren müssen (im Sinne von Feuerwehr spielen), zwischendurch einen Kaffee trinken und AZ lesen, dann ein gepflegtes Lunch im Zoopark, nachmittags weiterarbeiten und dann in glückliches Familienleben eintauchen.“
Übersetzungen:


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