aussprechen
Verb

Worttrennung:
aus·spre·chen, Präteritum: sprach aus, Partizip II: aus·ge·spro·chen
Aussprache:
IPA [ˈaʊ̯sˌʃpʁɛçn̩]
Bedeutungen:
[1] Laute, Worte und Sätze so akustisch gestalten, dass diese hörbar und je nach Sprache verständlich sind
[2] sich aussprechen: einen Streit durch ein Gespräch beilegen
[3] etwas nicht für sich behalten, sondern laut sagen
[4] einen Satz zu Ende sprechen
[5] sich für/gegen etw aussprechen: etw befürworten, etw zustimmen / etw ablehnen
[6] sich für/gegen jmd aussprechen: eine Personalie befürworten/ablehnen
Herkunft:
Ableitung zu sprechen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) aus-
Synonyme:
[1] artikulieren, kurz: sprechen
[3] sagen, formulieren, ausdrücken
[4] ausreden
Gegenwörter:
[3] schweigen
[4] unterbrochen werden
Beispiele:
[1] Sprich das „a“ bitte deutlicher aus.
[2] Martin und Martina haben sich nach ihrem Streit ausgesprochen.
[3] Der Kanzler spricht die unangenehme Wahrheit aus.
[3] „Die Scheidung ist eingereicht; sie wird alsbald ausgesprochen werden.“
[4] "Darf ich mal aussprechen!"
[4] "Kannst Du mich mal aussprechen lassen!"
[5] Der Finanzchef sprach sich gegen die geplante Investition aus, sie würde sich nicht rechnen.
[5] Der Marketingleiter sprach sich für die geplante Werbekampagne aus, "die Absätze werden erheblich steigen!"
[6] Der Firmenchef sprach sich für die frischgebackene Uniabsolventin aus, "sie könnte frischen Wind in die Abteilung bringen".
Übersetzungen:


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