baden
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ba·den, Präteritum: ba·de·te, Partizip II: ge·ba·det
Aussprache:
IPA [ˈbaːdn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv, auch reflexiv: jemanden/etwas in eine Flüssigkeit tauchen, um ihn/es zu reinigen, zu erfrischen und/oder zu heilen
[2] übertragen, Partizip Perfekt mit in: in etwas überflutet, in etwas überströmt
[3] intransitiv: ein Bad in einer Badewanne nehmen
[4] intransitiv: sich in einem Gewässer (See, Fluss, Meer) oder in einem Schwimmbad aufhalten und meist schwimmen
Beispiele:
[1] Er badet sein Baby jeden Abend.
[1] Ich soll die Wunde baden.
[1] Der Krankenpfleger badete den alten Herren.
[1] Kleopatra soll in Milch und Honig gebadet haben.
[2] Sie wachte in Schweiß gebadet auf.
[2] Sein Gesicht war in Tränen gebadet.
[3] Ich bade gerne sehr heiß.
[4] Wir gehen heute baden.
[4] Ich liebe es, im Meer zu baden.
[4] Die Kinder baden im See.
Redewendungen:
[1] nass wie eine gebadete Maus
[4] baden gehen
(als Kind) zu heiß gebadet worden sein - ein Schwachkopf sein
der Fuchs badet sich - BodennebelWürmer baden
Würmer baden/die Würmer baden/den Wurm baden
Übersetzungen:
Baden
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ba·den, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈbaːdn̩]
Bedeutungen:
[1] der Vorgang oder das Konzept einen Gegenstand oder eine Person in eine Flüssigkeit, Strahlung oder ein feinkörniges Material einzutauchen, ein Bad zu nehmen, zu baden
Herkunft:
Substantivierung des Verbs „baden“
Beispiele:
[1] An dieser Stelle ist das Baden verboten.
[1] „In den christlichen Ländern gewann dagegen die Lehrrichtung der Askese zunehmend an Bedeutung, die das Baden als Verweichlichung und Luxus ablehnte.“
[1] „Jede dialektische Theorie des Badens, Schwimmens, Planschens sowie Tauchens und Taufens beginnt kalt und klar mit Heraklits Grundsatz: »Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen.«“
Übersetzungen: Substantiv, n, Toponym: Worttrennung:
Ba·den, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈbaːdn̩], [ˈbaːdən]
Bedeutungen:
[1] Gebiet im äußersten Südwesten Deutschlands
[1a] die ehemalige Markgrafschaft Baden, später Großherzogtum und Land des Deutschen Reichs (Hauptstadt Karlsruhe), 1945 geteilt (Nord- und Südbaden) und seit 1952 westlicher Teil des Landes Baden-Württemberg. Siehe auch Markgrafschaft Baden.
[1b] das Weinanbaugebiet Baden in Deutschland
[1c] ehemaliges Land (Hauptstadt Freiburg im Breisgau) der französischen Besatzungszone beziehungsweise der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, ging 1952 im Land Baden-Württemberg auf (Südbaden)
[2] bis 1931 offizieller Name der heutigen Stadt Baden-Baden in Baden-Württemberg
[3] Bezirkshauptstadt und Kurort in Niederösterreich
[4] Verwaltungsbezirk in Niederösterreich
[5] der Bezirkshauptort im Schweizer Kanton Aargau
[6] ein Gebiet im heutigen Kanton Aargau
[6a] Bezirk im Kanton Aargau
[6b] ehemaliger Kanton Baden der Schweiz während der Zeit der Helvetischen Republik
[6c] Grafschaft Baden ein ehemaliges Untertanengebiet (gemeine Herrschaft) der Eidgenossenschaft
[7] Ortsteil von Achim in Niedersachsen
[8] Gemeinde im französischen Département Morbihan
[9] Ortschaft in der kanadischen Provinz Ontario
[10] Ortschaft in der kanadischen Provinz Manitoba
[11] Ortschaft im US-amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania
Synonyme:
[2] Baden-Baden
Beispiele:
[2] Der deutsche Staat Baden ging 1952 im Land Baden-Württemberg auf.
[3] Nun bringt er Europas größte Fotoausstellung nach Baden.
[4] Die negative Entwicklung, die besonders im Umfeld des Flüchtlingslagers Traiskirchen im Bezirk Baden und Umgebung stark zu spüren ist, wurde zuletzt auf politischer Ebene heiß diskutiert.
Übersetzungen:


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