begatten
Verb:

Flexion

Worttrennung:
be·gat·ten, Präteritum: be·gat·te·te, Partizip II: be·gat·tet
Aussprache:
IPA [bəˈɡatn̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv, in Bezug auf männliche (meistens tierische) Individuen: den Geschlechtsverkehr mit einem weiblichen Individuum (zumeist derselben Art) vollziehen
[2] reflexiv, meist in Bezug auf Tiere: die geschlechtliche Vereinigung miteinander vollziehen
[3] veraltet, transitiv: verheiraten, vermählen
Herkunft:
im 17. Jahrhundert zu gleichbedeutend gatten von mittelhochdeutsch gaten „zusammenkommen, vereinigen, sich aneinanderfügen, sich ineinanderfügen“
Synonyme:
[1] bei Menschen: beischlafen, beiwohnen, beschlafen, koitieren; bei Tieren: aufspringen, beschälen, bespringen, besteigen, decken, gatten, treten (in Bezug auf Hühnervögel)
[2] paaren
[3] verheiraten, vermählen
Beispiele:
[1] Der Löwe begattet das Weibchen.
[1] „Die Volksmeinung ist, daß ein unbeschnittener Mann keine Frau begatten oder Kinder erzeugen kann, daß eine unbeschnittene Frau keine Kinder bekommen kann.“
[2] Dort drüben begatten sich zwei Hasen.
[2] „Was sich als Raupe begattet, wird sich als Schmetterling nicht mehr begatten: nur derjenige Schmetterling, dem es als Raupe nicht gestattet war sich zu begatten, der begattet sich als Schmetterling“.
[3] Alle meine Kinder sind wohl begattet.



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