bemessen
Verb:

Worttrennung:
be·mes·sen, Präteritum: be·maß, Partizip II: be·mes·sen
Aussprache:
IPA [bəˈmɛsn̩]
Bedeutungen:
[1] festlegen, welchen Umfang etwas haben soll, und sich dabei an vorhandenen Größen/Eigenschaften/Prioritäten orientieren
[2] auch reflexiv: sich in Größe/Umfang nach einem Kriterium richten
Herkunft:
Ableitung vom Verb messen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) be-
Beispiele:
[1] „Widerstand und Drosselspule sind so bemessen, daß ihr Spannungsabfall wesentlich größer ist als die Spannung an den Klemmen der Wicklungen.“
[1] Es galt, den Unterhalt so zu bemessen, dass beide Ehegatten in gleicher Weise davon leben konnten.
[2] Die Höhe der Entschädigung bemisst sich nach der Wertminderung.
[2] Bemessen am Kosten-Nutzen-Verhältnis war das Projekt ein großer Reinfall.



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