beweisen
Verb:

Worttrennung:
be·wei·sen, Präteritum: be·wies, Partizip II: be·wie·sen
Aussprache:
IPA [bəˈvaɪ̯zn̩]
Bedeutungen:
[1] eine Vermutung oder Theorie mit Fakten begründen
[2] einen anschaulichen, nachvollziehbare Beleg (Beweis) liefern, der eine Eigenschaft glaubwürdig macht
[3] Mathematik: durch zulässige Schritte der Schlussfolgerung zeigen, dass eine Behauptung richtig ist
[4] reflexiv: zeigen, dass man etwas kann
Herkunft:
Mittelhochdeutsch bewīsenbelehren, zeigen, aufweisen“.
Gegenwörter:
[1] widerlegen
Beispiele:
[1] Vor Gericht konnte der Verteidiger die Unschuld des Mandanten beweisen.
[1] Glauben reicht hier nicht, diese Theorie muss erst einmal bewiesen werden.
[1, 2] „Daß Mensch und Natur sehr wohl miteinander auskommen können, haben die sächsischen Freikletterer seit über 130 Jahren bewiesen.“
[2] „Während die Extrembergsteiger sowohl in ihren Veröffentlichungen als auch in ihren Auskünften bei meinen Befragungen eine große Offenheit und ein hohes Reflexionsniveau gegenüber diesen Problemstellungen beweisen, offenbart sich bei vielen anderen Risikogruppen noch ein erheblicher Nachholbedarf an Selbstkritik und Bereitschaft, das Gefahrenpotenzial der eigenen Sportart unvoreingenommen objektivieren zu lassen.“
[2] Sie bewies Ausdauer.
[2] Er bewies seine Stärke im Kegeln.
[2] Ich beweise meine Liebe, indem ich für dich da bin, wenn du mich brauchst.
[2] [Apollo 13:] „Das Team am Boden und die drei Mann an Bord bewiesen viel Improvisationskunst und Durchhaltewillen.“
[3] Ein Axiom kann man nicht beweisen.
[4] Weil sie sich beweisen müssen, begeben sich Jugendliche gerne in potentiell gefährliche Situationen.
Übersetzungen:


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