blocken
Verb:

Flexion

Worttrennung:
blo·cken, Präteritum: block·te, Partizip II: ge·blockt
Aussprache:
IPA [ˈblɔkn̩]
Bedeutungen:
[1] Sport, Ballsport: einen Angriff des Gegners verhindern, oder den Gegner am Ballbesitz hindern
[2] Medizin: die Entstehung verhindern oder mindestens hemmen
[3] Jägersprache, über Raubvögel: sitzen
[4] umgangssprachlich: vorübergehend, preliminär freihalten/reservieren
[5] EDV: unterdrücken (oftmals so, dass etwas nicht angezeigt wird) oder auch: verhindern (zum Beispiel den Zugriff auf Daten)
[6] Schulwesen: in Form des Blockunterrichts anordnen/gestalten
Herkunft:
vom Substantiv Block
Gegenwörter:
[4] freigeben
[5] freischalten
Beispiele:
[1] „Beim Blocken im Volleyball erzwingt eine über die Netzkante gespannte Schnur eine geradlinige Führung der Arme zum Ball.“
[2] Der Betablocker blockt täglich zuverlässig 24 Stunden lang mit nur einer Tablette.
[3] Der Bussard blockt auf dem alten Zaunpfahl direkt neben der Bundesstraße.
[4] Ich kann natürlich die nächsten Donnerstage mal blocken.
[5] „Wählen Sie unter Filterungsstufe die Stufe Hoch: Alle Popups blocken.
[6] „Im neuen Schuljahr gelang es ihr, an einem Wochentag den Unterricht so zu „blocken“, dass sie in Ruhe mit den Kindern ins Museum gehen konnte.“
Übersetzungen:


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