brüchig
Adjektiv:

Worttrennung:
brü·chig, Komparativ: brü·chi·ger, Superlativ: am brü·chigs·ten
Aussprache:
IPA [ˈbʁʏçɪç], [ˈbʁyçɪk]
Bedeutungen:
[1] leicht zu Brüchen führend; Brüche aufweisend
[2] von der menschlichen Stimme: spröde, rau
[3] von Beziehungen, Vereinbarungen etc.: wenig haltbar
Herkunft:
Erbwort von mittelhochdeutsch brüchic
Wortbildung: Derivation (Ableitung) des Substantivs Bruch mit dem Adjektivsuffix -ig
Synonyme:
[1] baufällig, bröckelig, fragil, mürbe, rissig, zerbrechlich
[2] spröde, rau
[3] hinfällig, inkonsistent, morbid, morsch, ungefestigt
Gegenwörter:
[1] kompakt, konsistent
[2] klar, deutlich
[3] unerschütterlich, unverbrüchlich
Beispiele:
[1] Es war nicht mehr als brüchiges Mauerwerk aus abgeschliffenen grauen Steinen vorhanden, das mit Moos bedeckt war.
[1] Roheisen aus dem Hochofen ist ein brüchiger Werkstoff. Ursache ist der hohe Anteil an Kohlenstoff.
[2] Bei der Piepsstimme ist der Kehlkopf chronisch nach oben gezogen, bei der zu tiefen, brüchigen Stimme chronisch nach unten.
[2] Allein vom Stimmklang wird dieser Persönlichkeit Führungsqualität zugeordnet, Souveränität und Kompetenz, im Unterschied zu jemandem, der eine brüchige Stimme hat, die dünn ist oder behaucht.
[3] Die Bewohner der syrischen Stadt Homs haben ungeachtet der brüchigen Waffenruhe erste Hilfslieferungen bekommen.
[3] Die blutige Auflösung des einstigen Jugoslawiens zeigte, was unter der brüchigen Nachkriegsordnung von 1945 lag: die ebenso brüchige Nachkriegsordnung von 1918.
Übersetzungen:


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