brüten
Verb:

Flexion

Worttrennung:
brü·ten, Präteritum: brü·te·te, Partizip II: ge·brü·tet
Aussprache:
IPA [ˈbʁyːtn̩]
Bedeutungen:
[1] Zoologie: Eiern Wärme zuführen, um die Entwicklung des Nachwuchses zu gewährleisten
[2] umgangssprachlich: große Hitze ertragen, die drückend auf einem lastet
[3] umgangssprachlich: über etwas angestrengt nachdenken
Synonyme:
[2] schwitzen
[3] nachdenken, umgangssprachlich: sich das Gehirn zermartern
Beispiele:
[1] Die meisten Vogelarten brüten, indem sie ihre Eier in ein gedämmtes Nest legen und dann mit ihrem eigenen Körper bedecken.
[1] „Darß und Zingst sind Brutheimat des Seeadlers; zahlreiche See- und Küstenvögel brüten auf den Inseln Oie und Kirr, auf den Bülten, den Wiesen und großen Vogelschutzgebieten Hiddensees.“
[2] Oben auf der Spitze gibt es noch immer einen Militärbunker mit Blick nach Westen, Soldaten brüten in der Hitze.
[2] Mit dem Artikel über die Berliner Galerien kam er nicht voran, hatte ja auch kein rechtes Material dafür, und das Brüten in der Hitze tat ihm immer gut.
[2] In „Averills Ankommen" scheint die Zeit stillzustehen, die Menschen brüten in ungemütlichen Lokalen dumpf vor sich hin, ein junger Mann sucht seinen Vater und schläft mit der eigenen Mutter.
[3] Die Regierungschefs brüten bereits seit drei Tagen über den genauen Wortlaut des Vertragstextes.
Übersetzungen:


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