daneben
Adverb: Worttrennung:
da·ne·ben
Aussprache:
IPA [daˈneːbm̩], [ˈdaːneːbm̩]
Bedeutungen:
[1] räumlich: neben etwas oder jemandem
[2] umgangssprachlich, übertragen: nicht treffend, Normen verletzend
[3] als Konjunktion verwendet: neben dem eben genannten auch noch
Herkunft:
Kompositum aus da- und der Präposition neben. Es wird dabei ein Bezug zu einem Substantiv oder einem Satzteil genommen, welche man nicht wiederholen will.
Synonyme:
[1] angrenzend, benachbart, nebenan, seitlich, seitwärts
[2] unpassend, unangebracht
[3] zusätzlich
Gegenwörter:
[1] darüber, darunter, davor, dahinter, darin
[2] korrekt, passend
Beispiele:
[1] „Daneben wird eine Schlacht gegen die Daker dargestellt, die durch die Überlegenheit der römischen Soldaten siegreich endet.“
[1] Es ist ein wunderschönes altes Hotel und daneben liegt die Aal-Räucherei.
[1] Ich würde die Blumen nicht in einer Vase danebenstellen, sondern sie ohne Vase einfach daneben legen.
[2] „Dort betrinkt sie sich, benimmt sich total daneben und fährt im Vollrausch mit der Hochzeitslimousine davon, um einen Kuchen zu besorgen.“
[2] Das gilt nicht! Das war daneben!
[3] Sie ist Grundschullehrerin. Daneben betreibt sie eine kleine Töpferei.
Redewendungen:
daneben sein
knapp daneben ist auch vorbei
Übersetzungen:
  • spanisch: [1] a su lado, al lado inmediato



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