delikat
Adjektiv:

Worttrennung:
de·li·kat, Komparativ: de·li·ka·ter, Superlativ: am de·li·ka·tes·ten
Aussprache:
IPA [deliˈkaːt]
Bedeutungen:
[1] von Speisen: so, dass etwas sehr gut schmeckt
[2] mit Zurückhaltung/Feingefühl zu behandeln, behandelt
[3] über Aufgaben: nicht leicht und in aller Öffentlichkeit zu lösen, weil verschiedene Interessen berührt sind
Herkunft:
von französisch délicat, das auf lateinisch delicatus „fein, edel“ zurückgeht. Das Wort ist seit dem 16. Jahrhundert belegt.
Synonyme:
[1] deliziös, köstlich, lecker
[2] behutsam, einfühlsam, zartfühlend
[3] heikel, schwierig
Gegenwörter:
[1] indelikat
[1–3] undelikat
Beispiele:
[1] Die inzwischen schwarz verfärbten Nüsse reifen nun mehrere Wochen bis Jahre in dem Sirup und sind eine delikate Beilage zu Braten.
[1] „Da gibt es […] die delikat gewürzte Harzer Schmorwurst und nicht zuletzt die vielen Variationen von Windbeuteln:[…]“
[2] „Die erstaunlich delikate Behandlung der Details, die Weichheit in der Licht- und Schattenmodellierung, die zufällig erscheinenden Gegenstände, welche sparsam verteilt und pointiert, aber objektiv gesehen sind, vermitteln seinen Bildern eine vorbildliche Harmonie, die die geistige Welt der Dargestellten mit einbegreift. “
[3] „Der Fall ist diplomatisch äußerst delikat:[…]“
Übersetzungen:
Delikat
Substantiv, m, Eigenname:

Worttrennung:
De·li·kat, kein Plural
Aussprache:
IPA [deliˈkaːt]
Bedeutungen:
[1] Handel: Unternehmen, Handelskette der ehemaligen DDR
[2] Handel: Sortenname einer Speisekartoffel „Delikat NN“ auch „Delikat“ genannt
Beispiele:
[1] „Delikat-Läden bildeten eine seit 1976 bestehende Handelskette der Deutschen Demokratischen Republik.“
[2] Delikat NN, ist eine Kartoffelsorte, der 1995 offiziell von der Bundessortenamt zugelassen wurde. Die Schalenfarbe ist gelb, die Fleischfarbe ist gelblich/braungelb. Verwendet wird der Delikat NN als Speisekartoffel.



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