doll
Adjektiv:

Worttrennung:
doll, Komparativ: dol·ler, Superlativ: am dolls·ten
Aussprache:
IPA [dɔl]
Bedeutungen:
[1] ostmitteldeutsch, norddeutsch: für toll
[2] ostmitteldeutsch, norddeutsch, adverbiell, umgangssprachlich: sehr
Herkunft:
von gotisch: dwalstöricht“, altsächsisch oder angelsächsisch(?): doleinfältig, anmaßend“, althochdeutsch, mittelhochdeutsch: tol „einfältig, anmaßend“, vergleiche: altindisch: dhuliStaub“, griechisch: tholerosschlammig, verwirrt[Quellen fehlen]
Beispiele:
[1] Dascha man nich so doll.
[2] Tut das doll weh?
[2] Ich hab dich ganz doll lieb!
Redewendungen:
je oller desto doller – je älter, desto verrückter
wie dolle und verrückt – verrückt, exzentrisch, überdreht, ausgelassen



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