drillen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
dril·len, Präteritum: drill·te, Partizip II: ge·drillt
Aussprache:
IPA [ˈdʁɪlən]
Bedeutungen:
[1] Soldaten durch Exerzieren gehorsam machen
[2] jemanden einem regelmäßigen Lernen oder Training unterziehen
[3] Tieren, vor allem Hunden, durch Übungen besondere Fertigkeiten beibringen
[4] Angelsport: den Widerstand des Fisches nach dem Anbeißen brechen
[5] Landwirtschaft: in Reihen säen
[6] mit einem Drillbohrer bohren
Herkunft:
[1–3] von mittelhochdeutsch drillen (Präteritum: dral, Partizip II: gedrollen) "drehen, abrunden" (Grimm'sches Wörterbuch, siehe Weblinks)
[4] von niederdeutsch drillen "drehen"
Beispiele:
[1] Tag für Tag wurden preußische Soldaten gedrillt.
[1] „Außerdem gibt es, so dachte ich, auf einem Schiff keinen Kasernenhof, auf dem ich so gedrillt werden konnte wie diese bedauernswerten Reichsarbeitsdienstler.“
[2] Wenn sie das dann bei der Einschulung schon können, kommen die Eltern in Verruf, sie hätten ihre Kinder gedrillt.
[3] Sie sollten den Hund sich entfalten lassen und ihn nicht drillen.
[4] Die anderen meinen, wenn man soft drillt und den Fisch laufen lässt, hat man weniger Verluste im Drill.
[5] Die Aussaatmenge beträgt beim Drillen 2,4–3,2 kg/ha, bei Breitsaat das Doppelte.
Übersetzungen:


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