einhandeln
Verb:

Worttrennung:
ein·han·deln, Präteritum: han·del·te ein, Partizip II: ein·ge·han·delt
Aussprache:
IPA [ˈaɪ̯nˌhandl̩n]
Bedeutungen:
[1] reflexiv: etwas (zusätzlich) bekommen, was man so nicht angestrebt hat, weil es eher unangenehm ist
[2] durch Tauschen erwerben
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb handeln mit dem Derivatem ein-
Gegenwörter:
[1] abweisen
[2] anbieten
Beispiele:
[1] Bei dem Sauwetter hat er sich dann auch noch eine Erkältung eingehandelt.
[1] „In den nächsten Tagen war sie so sehr von ihrer sich selbst zur Pflicht erhobenen Aufgabe erfüllt, dass sie auch bei der Arbeit an nichts anderes dachte und sich Meister Scheinhardts Kritik einhandelte, dem ihr Arbeitstempo nicht genügte.“
[2] „Kaum war ich 2 Stunden marschirt, traf ich einen Händler Namens Martin, der mit einem gewissen Mr. Kirton am oberen Matetsibach mit seinem Wagen angekommen war, sie hatten zwei ihrer Begleiter am Fieber verloren, und gedachten von Wanki Elfenbein einzuhandeln.“ (1875)



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