einst
Adverb: Worttrennung:
einst
Aussprache:
IPA [aɪ̯nst]
Bedeutungen:
[1] früher, ehemals
[2] später, in (ferner) Zukunft
Herkunft:
einst, mittelhochdeutsch eines, eins, einest, einst entwickelt sich im 9. Jahrhundert aus eines, einēs (um 1000) mit der Bedeutung „eines Tages“. Die sowohl ins Zukünftige als auch ins Vergangene weisende Bedeutung wird seit dem Mittelhochdeutschen verwendet und findet sich ebenso bei den englischen (once upon a time), lateinischen (olim) und altgriechischen (ποτέ) Entsprechungen.
Synonyme:
[1, 2] dereinst, eines Tages, einstens, einstmals
[1] anno dazumal, damals, früher, vorzeiten, vormals; weiland
[2] dermaleinst, irgendwann, künftig, später
Gegenwörter:
[1, 2] jetzt, nie
Beispiele:
[1] Einst war alles anders.
[1] „Vorfahren der Inuit haben einst hier gelebt, sind aus unbekannten Gründen aber wieder verschwunden.“
[1] Ein besonderes Denkmal an die Zeit der deutschen Teilung ist das Grüne Band. Wo einst die Grenze das Land teilte, kann man heute wandern und intakte Natur genießen.
[1] Was einst als Billigurlaub galt, ist heute beliebter denn je: Die Campingplätze melden Rekorde.
[1] „Um die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren, bietet die schottische Regierung Landbesitzern nun Zuschüsse an, damit sie die einst angelegten Entwässerungsgräben wieder zuschütten.“
[2] Wo wird einst des Wandermüden letzte Ruhstätte sein?
Übersetzungen: Konjugierte Form: Worttrennung:
einst
Aussprache:
IPA [aɪ̯nst]
Grammatische Merkmale:
  • 2. Person Singular Präsens Indikativ des Verbs einen



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