eitel
Adjektiv:

Worttrennung:
ei·tel, Komparativ: eit·ler, Superlativ: am ei·tels·ten
Aussprache:
IPA [ˈaɪ̯təl], [ˈaɪ̯tl̩]
Bedeutungen:
[1] voller Selbstverliebtheit, sich selbst bewundernd
[2] ohne Aussicht auf Erfolg
[3] unflektiert: (ganz) rein
Herkunft:
mittelhochdeutsch itel, althochdeutsch italleer, nichts, gehaltlos, eingebildet“; vergleiche niederländisch ijdel, englisch idle
Gegenwörter:
[1] uneitel
Beispiele:
[1] Er ist ein eitler Hahn.
[2] „Der Menschen Tage sind gezählt, was immer sie tun, ist eitel Wind!“
[3] Die Schale ist eitel Gold.
Übersetzungen:
Eitel
Substantiv, m, Vorname: Worttrennung:
Ei·tel, Plural 1: Ei·te·le, Plural 2: Ei·tel, Plural 3: Ei·tels
Bedeutungen:
[1] männlicher Vorname
Herkunft:
Das Adjektiv eitel hat auch die Bedeutung ‚bloß, nur, lediglich, rein‘. Mit dieser Bedeutung kam Eitel im 13. oder 14. Jahrhundert als Vorname auf und wurde zunächst als einziger Vorname für eine Person benutzt. Ab dem Ende des 14. Jahrhunderts wurde Eitel dann vor allem in adligen Kreisen einem anderen Vornamen vorangestellt. In einer Zeit, in der es üblich war, mehrere Vornamen zu tragen, wurde dadurch angezeigt, dass die jeweilige Person nur einen Vornamen hatte. Eitel und der zweite Vorname können sowohl auseinander- als auch zusammengeschrieben werden.
Beispiele:
[1] Eitels Hochzeit liegt schon drei Jahre zurück.



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