entfachen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ent·fa·chen, Präteritum: ent·fach·te, Partizip II: ent·facht
Aussprache:
IPA [ɛntˈfaxn̩]
Bedeutungen:
[1] gehoben: ein Feuer oder einen Brand entstehen lassen
[2] übertragen: Begierden oder heftige Gefühle erregen; eine Auseinandersetzung provozieren
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Verbs fachen mit dem Präfix ent-
Synonyme:
[1] anzünden, entzünden, zum Lodern bringen
[1, 2] anfachen
[2] erregen, entfesseln, heraufbeschwören, provozieren
Gegenwörter:
[1] löschen, Flammen ersticken
[2] beruhigen, besänftigen, veraltet: kalmieren
Beispiele:
[1] Brandstiftung war nicht im Spiel, wahrscheinlich haben sich die Lithium-Ionen-Akkus überhitzt und das Feuer entfacht.
[1] Seit Monaten herrschen im Südosten Australiens eine hohe Trockenheit und Temperaturen teilweise bis über 40 Grad Celsius. Da genügen Blitzschläge, um einen Brand zu entfachen.
[2] Im Fall der Hypo Real Estate reichten jüngst Sonderzahlungen in Höhe von 25 Millionen Euro für 1400 Mitarbeiter, um einen politischen Sturm zu entfachen.
[2] Die Linke trifft nicht den Bauch des Landes, deshalb ist sie nicht mehr in der Lage, große Leidenschaften zu entfachen.
Übersetzungen:


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