entlehnen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ent·leh·nen, Präteritum: ent·lehn·te, Partizip II: ent·lehnt
Aussprache:
IPA [ɛntˈleːnən]
Bedeutungen:
[1] transitiv: aus einem anderen geistigen Bereich übernehmen und anpassen
Herkunft:
mittelhochdeutsch entlēhenen und entlēhenentleihen“, althochdeutsch intlēhanōn, zu lēhanōnleihen“, von lēhanLehen“. Das Wort seit dem 9. Jahrhundert belegt.
Beispiele:
[1] „Ich meine schließlich die Rolle des zugereisten Harlekins am Hof der Scheinrevolutionäre, der, weil er so lange unglaubwürdige Metaphern aus dem Sprachgebrauch der zwanziger Jahre für seinerzeit folgenlose Poeme entlehnen mußte, nun flugs zum Dichter der Revolution sich aufschwingt — aber immer noch in der Attitüde des Unverantwortlichen, der sich um die praktischen Folgen seiner auslösenden Reize nicht kümmert.“



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