entschädigen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ent·schä·di·gen, Präteritum: ent·schä·dig·te, Partizip II: ent·schä·digt
Aussprache:
IPA [ɛntˈʃɛːdɪɡn̩]
Bedeutungen:
[1] wortwörtlich: einen Schaden, dem man einem anderen zugefügt hat, ausgleichen oder wiedergutmachen (häufig dadurch, dass man einen angemessenen Geldbetrag zahlt)
[2] figurativ: sich für einen erheblichen Aufwand oder Nachteil belohnen (in der Regel nicht durch Geld)
Herkunft:
Ableitung von schädigen mit dem Präfix ent-
Beispiele:
[1] Ich wurde als Unfallopfer von der gegnerischen Versicherung entschädigt.
[1] Mit dem Zeugengeld sollen die Kosten des Zeugen (Fahrtkosten, Arbeitsausfall) entschädigt werden.
[1] Wenn in Dänemark ein Haus durch das Errichten einer bis zu 150 Meter großen Windkraftanlage in der Nachbarschaft an Wert verliert, dann muss der Betreiber den Wertverlust des Hausbesitzer ausgleichen, die Anwohner werden direkt entschädigt.
[1] [DDR-]Jugendliche [mit regimekritischen Eltern], die in gefängnisähnlichen Jugendwerkhöfen unentgeltlich arbeiten mussten, werden pro Monat mit 300 Euro entschädigt.
[1] Das Geld, mit dem sie nach der Katastrophe [dem Hurrikan Kathrina] für den Verlust ihrer Häuser entschädigt wurden, reichte nicht aus, um auf dem Familiengrund neu zu bauen.
[2] Das Aufwachsen meiner Kinder zu sehen, meine Familie, dass entschädigt mich für eine entgangene Karriere.
[2] "Wenn ich als Arzt wirklich helfen kann, dass entschädigt dann für all die Nachtschichten und den Stress auf der Station."
[2] "Wenn ich dann am Ende eine Medaille in der Hand halte, dass würde für die vielen einsamen Stunden des Trainings entschädigen."
[2] Die Aussicht vom Gipfel entschädigt für den strapazösen Aufstieg.
Übersetzungen:


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