entstehen
Verb:

Worttrennung:
ent·ste·hen, Präteritum: ent·stand, Partizip II: ent·stan·den
Aussprache:
IPA [ɛntˈʃteːən]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: seine Existenz beginnen
[2] intransitiv: durch etwas hervorgerufen werden
Herkunft:
mittelhochdeutsch enstân, entstân „verstehen, wahrnehmen“, althochdeutsch instantan, intstān, intstēn „verstehen“; das Wort ist seit dem 8. Jahrhundert belegt.
Synonyme:
[1] entwickeln
Gegenwörter:
[1] vergehen
Beispiele:
[1] Vor Millionen von Jahren entstand auf der Erde Leben.
[1] „In Tiermägen entsteht das schädliche Treibhausgas Methan.“
[1] „Moore entstehen, wenn Pflanzenreste in wasserreichen Böden versinken.“
[1] „Der Begriff Krisenmanagement entstand im politischen Bereich, wobei dessen erstmalige Verwendung dort umstritten ist, mehrheitlich aber J.F. Kennedy im Zusammenhang mit der Kuba-Krise 1962 zugeschrieben wird.“
[2] Bei dem Unfall entstand am Auto ein erheblicher Sachschaden.
[2] „So entstehen Risse, durch die mit herkömmlichen Methoden nicht förderbares Erdgas entweichen kann.“
[2] „Unfälle sind keine Zufälle, wie so manche Zeitungsnotiz verharmlosend wahrhaben möchte. Unfälle entstehen stets im Zusammenlaufen mehrerer Kausallinien, im Schnittpunkt einer Reihe ungünstiger Umstände und Fehlverhaltensweisen.“
Übersetzungen:


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