entziehen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ent·zie·hen, Präteritum: ent·zog, Partizip II: ent·zo·gen
Aussprache:
IPA [ɛntˈt͡siːən]
Bedeutungen:
[1] gehoben: (ein Recht oder eine Erlaubnis) wegnehmen
[2] etwas entfernen, die Anzahl oder Menge von etwas verringern
[3] reflexiv, mit Dativ: einer Verpflichtung nicht nachkommen; so handeln, dass man die Konsequenzen einer Tat nicht tragen muss
Herkunft:
Ableitung von ziehen mit dem Präfix ent-
Synonyme:
[1] wegnehmen, fortnehmen
[2] herausziehen
[3] ausweichen, aus dem Weg gehen
Beispiele:
[1] Man wird der Mutter das Sorgerecht entziehen und dem Vater zusprechen.
[1] Nach dem Diebstahl von Büromaterial entzog der Chef seiner Sekretärin das Vertrauen.
[1] „1936 entziehen die Nationalsozialisten Bonhoeffer die Lehrerlaubnis für Hochschulen […]“
[2] Alkohol entzieht dem Körper Wasser.
[2] „So entziehen sich ausgereifte Sports wie das Bungeespringen, Reiten, Tauchen oder Drachenfliegen dieser Subsumierung als Risikosport, sobald objektivierende Beweisforderungen und wissenschaftliche Maßstäbe an die Zuordnung gelegt werden.“
[3] Der Mörder wird sich seiner Verantwortung nicht entziehen können.
[3] „Schmidt entzog sich dem Zugriff Moskaus“ (Überschrift)
Übersetzungen:


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