erheben
Verb

Flexion

Worttrennung:
er·he·ben, Präteritum: er·hob, Partizip II: er·ho·ben
Aussprache:
IPA [ɛɐ̯ˈheːbn̩], [ɛɐ̯ˈheːbm̩]
Bedeutungen:
[1] transitiv: jemanden oder etwas (physisch oder gesellschaftlich) in eine höhere Position bringen
[2] reflexiv: in die Höhe aufragen
[3] reflexiv: aufstehen, sich in die Senkrechte begeben
[4] transitiv: Informationen/Daten ermitteln, sammeln
[5] transitiv: Anspruch auf ein Recht geltend machen
[6] reflexiv, gegen jemanden/etwas: Widerstand leisten
[7] reflexiv: arrogant, überheblich sein; sich als etwas Besseres fühlen
Herkunft:
Ableitung zum Verb heben mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) er-
Synonyme:
[3] aufstehen
[5] kassieren, einheben, (Geld) einfordern; A auf B erheben = B mit A belegen
Beispiele:
[1] Er wurde in den Adelsstand erhoben.
[2] In der Ferne erhob sich ein Gebirge.
[2] „Im Zentrum erhob sich ein mit Juwelen besetzter Prachttempel, der dem semitischen Sonnengott Elagabal gewidmet war.“
[3] Er erhob sich von seinem Platz.
[4] Die Daten für den Mikrozensus werden im Januar erhoben.
[5] Der Rechtsanwalt erhob noch am selben Tag Einspruch.
[5] „Wir verheimlichten so gut wie möglich, daß wir Gold und Perlen hatten, und verkauften deshalb drei, vier Ballen Chinaseide und indischen Kaliko, um das nötige Geld zu haben, Kamele zu erwerben, den Zoll zu bezahlen, der an mehreren Stellen erhoben wurde, und uns für die Wüste mit Proviant auszurüsten.“
[6] Das Volk erhob sich gegen seinen Herrscher.
[7] Wo immer religiöser Fanatismus entsteht, entgegnet Voltaires Abhandlung klar und deutlich: „Mensch, du erhebst dich über Gott, wo du andere Menschen aufgrund ihres Glaubens richtest.“

Redewendungen
die Stimme erheben
das Wort erheben
mit erhobenem Zeigefinger
Übersetzungen:


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