erheitern
Verb:

Flexion

Worttrennung:
er·hei·tern, Präteritum: er·hei·ter·te, Partizip II: er·hei·tert
Aussprache:
IPA [ɛɐ̯ˈhaɪ̯tɐn]
Bedeutungen:
[1] ein positives Gefühl der inneren Freude, frohen Stimmung auslösen
[2] ein positives Gefühl der Belustigung auslösen, gute Laune machen, zum Lachen bringen
[3] Wetter: mit mehr Sonne freundlicher werden
[4] veraltend: munter machen
Herkunft:
Ableitung vom Adjektiv heiter mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) er-
Beispiele:
[1] „Die Winde rauschen durch die Segel hin · Nach Westen schau ich bang und zweifelnd zu · Kein Hoffnungstrahl erheitert meinen Sinn“
[2] „Diese Leute erheitern eine ganze Gesellschaft mit ihren Schulgeschichten.“
[3] Doch das Wetter erheiterte sich wieder.
[4] „Dieses und seine Stärke machen ihn zum Tischwein unbrauchbar. Allein, was er dem Magen nicht thut, das gewähret er dem Herzen und der Seele, und dem Geschmacke. Er ist ungemein stärkend, und erheitert die Sinne.“ (1762)



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