erholen
Verb:

Worttrennung:
er·ho·len, Präteritum: er·hol·te, Partizip II: er·holt
Aussprache:
IPA [ɛɐ̯ˈhoːlən]
Bedeutungen:
[1] reflexiv: sich entspannen
[2] reflexiv: von einem schlechten Zustand zu einem besseren übergehen; wieder gesund werden
Herkunft:
Strukturell Derivation (Ableitung) zum Verb holen mit dem Derivatem er-, es gab das Kompositum allerdings bereits im Mittel- und Althochdeutschen mit umfangreicherer Bedeutung.
Gegenwörter:
[1] ausflippen, ausrasten, hetzen, stressen
[2] eskalieren, verschlimmern
Beispiele:
[1] Ich erhole mich vom Stress der letzten Tage.
[1] Frohe Feiertage und erholt euch schön!
[2] Seit dem Zusammenbruch der DDR erholen sich viele ehemals stark belastete Flüsse langsam wieder, in den meisten trifft man sogar schon wieder verschwunden geglaubte Fischarten an.
[2] Der Ölpreis hat sich wieder erholt.
[2] Die Wirtschaft hat sich von der Krise schnell wieder erholt.
[2] „Wir fangen […] so viele Fische, dass sich Bestände nicht mehr erholen.
Übersetzungen:


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